Warum Revolution notwendig ist
von Dr. William Pierce

Stimmen amerikanischer Dissidenten, November 2001


Eine der interessantesten Entwicklungen, die ich seit dem 11. September verfolgen konnte, waren die öffentlichen Andeutungen von Beamten im Federal Bureau of Investigation (FBI), daß es wirklich hilfreich für sie wäre, Verdächtige und andere Personen, von denen sie Informationen erlangen wollen, foltern zu dürfen, ähnlich wie es die Polizei in Israel tut. Von diesen Andeutungen ist in den Medien nicht viel Aufhebens gemacht worden, aber es gibt einen Bericht zu dem Thema in der Ausgabe der Washington Post vom 21. Oktober und eine Rubrik von Jonathan Alter in Newsweek diese Woche.

Diese Artikel scheinen zu sein, was die Medienfunktionäre "Versuchsballons" nennen: Man stelle eine Idee genügend heraus, um ein wenig öffentliche Reaktion von der aufnahmefähigen Minderheit zu bekommen, ohne die Lemminge zu erschrecken. Wenn die Reaktion nicht zu negativ ist, versucht man mit mehr Nachdruck, die Idee durchzusetzen.

Ich lese Ihnen nur ein paar Sätze aus dem Artikel in der Washington Post vom 21. Oktober vor, um Ihnen einen generellen Eindruck zu verschaffen:

"Ermittlungsbeamte des FBI und des Justizministeriums sind zunehmend frustriert über das Schweigen von inhaftierten mutmaßlichen Angehörigen der Al Qaida-Organisation Osama bin Ladens, und einige von ihnen sind der Ansicht, daß herkömmliche Menschenrechte eventuell beiseitegeschoben werden müssen, um Informationen zu erlangen über die Anschläge vom 11. September und Pläne der Terroristen. Ein erfahrener FBI-Agent, der an den Ermittlungen beteiligt ist, sagte: "Wir sind für unsere menschliche Behandlung bekannt, und deshalb kommen wir nicht weiter. Normalerweise gibt es irgendeinen Anreiz, eine Karte die wir spielen können, oder irgendetwas das wir für die Verdächtigen tun können. Aber es kann zu dem Punkt kommen, wo wir zu Druck übergehen müssen, wo wir keine Wahl haben, und an diesem Punkt sind wir wahrscheinlich angelangt." -- Unter den alternativen Strategien, die zur Diskussion stehen, ist der Gebrauch von Drogen und die Ausübung von Druckmaßnahmen von der Art, wie sie gelegentlich von israelischen Vernehmungsbeamten angewandt werden, um Informationen zu gewinnen."

Der Artikel zitiert dann einige weitere FBI-Beamte, die über ihre Unfähigkeit frustriert sind, von Verdächtigen Informationen erlangen, und die wünschen, sie könnten wie die Israelis Drogen und "Druckmethoden" - ein verhüllender Ausdruck für Folter - benutzen, und zwar mehr als "gelegentlich". Der Artikel, geschrieben von Walter Pinkus, wirkt oberflächlich gesehen harmlos. Nirgendwo steht, daß es bereits einen Plan zur Anwendung von Folter gibt, gesagt wird lediglich: "Wäre es nicht schön, wenn wir es könnten". Und Pinkus zitiert einen ranghohen früheren FBI-Beamten, der glaubt, daß die amerikanische Öffentlichkeit sich einem solchen Plan anschließen wird, sollte es einen weiteren Terroranschlag auf die Vereinigten Staaten geben. Und natürlich liegt es auf der Hand, daß es einen solchen geben wird. Wie gesagt, der Artikel sieht aus wie ein "Versuchsballon".

Nach dem Bombenanschlag in Oklahoma City im Jahre 1995 stürzten sich die jüdischen Medien auf meinen 1978 geschriebenen Roman "Die Turner-Tagebücher", mit der Behauptung, daß die fiktive Bombardierung des FBI- Hauptquartiers in Washington, die sich in meinem Roman ereignet, ein "Plan" sei für den Bombenanschlag in Oklahoma City. Sie präsentierten diesen amüsanten Unsinn immer wieder, fast jedes mal wenn mein Name im Fernsehen oder in den Zeitungen erschien. Es lag ihnen wirklich daran, mich und alle anderen, die das jüdische Monopol an den Medien der Nachrichten-und Unterhaltungsindustrie kritisiert hatten, mit dem Bombenanschlag in Oklahoma City in Verbindung zu bringen. Ich wäre nicht überrascht, würden sie das letzte Kapitel in den "Turner-Tagebücher" entdecken, das einen Selbstmordanschlag auf das Pentagon beschreibt, welcher mit einem Bomben tragenden Flugzeug ausgeführt wird,und daß sie dann behaupten, dies sei ein "Plan" für den Angriff auf das Pentagon am 11. September. Es gibt noch etwas anderes in den "Turner-Tagebücher", das nun wahrscheinlich Wirklichkeit wird, woran sie aber mir nicht die Schuld geben können, und das ist die Anwendung von Folter als Verhörmethode durch das FBI. In dem Buch, das vor 23 Jahren erschien, beschrieb ich in lebhafter Form die Folter eines Terrorismusverdächtigen durch das FBI, das sich eines erfahrenen israelischen Folterspezialisten bediente. Die Medienbosse werden für den gegenwärtigen Wunsch des FBI nach der Genehmigung der Folter nicht meinem Buch die Schuld geben, weil das FBI selbst nachdrücklich hinter der Folter steht. Es ist kein bloßer Zufall, daß sowohl der Artikel in der Washington Post wie auch die Rubrik in Newsweek von Juden geschrieben wurden.

Sie stehen auch fest hinter jeder anderen Maßnahme, der Regierung mehr Mittel in die Hand zu geben gegen ihre Widersacher - nicht nur gegen Terroristen. Sie würden gern jedem Andersdenken ein Ende setzen, jeder politisch nicht korrekten Meinungsäußerung in Wort und Schrift, jeder Opposition gegen sie und gegen die Regierung. Und wirklich: die Medien und die Regierung sind heutzutage viel zu sehr ein und dasselbe. Die Lage ist sehr verschieden von jener, die wir vor 30 Jahren hatten, während des Vietnam-Krieges, und sie ist heute weit gefährlicher als damals. Vor 30 Jahren brannten jüdische und marxistische Gruppen Rekrutierungsbüros der Armee auf Universitätsgeländen nieder, sie legten Bomben in Banken und Geschäften, die angeblich die weiße Regierung Südafrikas unterstützten, und begingen fortlaufend andere Terroranschläge. Hätte damals das FBI vorgeschlagen, beim Verhör von Terrorismusverdächtigen Folter anwenden, so hätten die Medien wütend das FBI in Stücke gerissen und nach dem Kopf des FBI-Direktors verlangt.

Wenn nun das FBI zu foltern beginnt, kann die Regierung zumindest sagen, daß sie nur altem Brauch folgt. Es ist schließlich nicht so lange her, daß Hexen gefoltert wurden, um Geständnisse zu erpressen, daß sie mit dem Teufel im Bunde waren, und auch um die Namen anderer Hexen und Zauberer herauszufinden. Die Folter war berechtigt und notwendig, um die Sicherheit und das Wohlergehen der Öffentlichkeit zu schützen: Man kann nicht Hexen und Zauberer einfach frei herumlaufen lassen und ihnen erlauben, die Öffentlichkeit zu verhexen. Die Regierung muß herausfinden wer sie sind, um sie aus dem Verkehr zu ziehen. Natürlich war die Bedrohung durch Hexen nicht real, und daher war die Anwendung von Folter durch die Regierung im 17. Jahrhundert nicht gerechtfertigt. Die Gefahr durch Terroristen heute jedoch ist real, und viele Leute glauben, daß sie die Anwendung von Folter und die Beschneidung anderer Menschenrechte rechtfertigt. Und meine Antwort darauf ist diese: Die Gefahr durch Terroristen ist nur deshalb heute real, weil die Regierung sie durch ihre eigene Politik real gemacht hat, durch eine Politik, die die Regierung nach Belieben ändern könnte, wodurch sie die Gefahr des Terrorismus beseitigen kann, ohne die Freiheit der Amerikaner einzuschränken.

Leider jedoch weigert sich die Regierung nicht nur, zuzugeben, daß es ihre eigene Politik ist, die den Terrorismus gegen Amerika ausgelöst hat, sie will auch mit ungehöriger Hast jeden zum Schweigen bringen, der wagt darauf hinzuweisen. Das erschreckende neue Gesetz, das in trügerischer Weise "USA PATRIOT"-Gesetz benannt ist, und das George Bush letzte Woche unterzeichnete, ist ein gigantischer Schritt in diese Richtung. Der Titel "USA PATRIOT" ist ein kompliziert ausgeklügeltes Akronym für "Einigung und Stärkung Amerikas durch Bereitstellung angemessener erforderlicher Mittel zum Aufhalten und Verhindern von Terrorismus". Das neue Gesetz ist nicht nur unamerikanisch, es ist auch unpatriotisch. Es ist auch verfassungswidrig, obwohl Sie nicht darauf wetten sollten, daß der Oberste Gerichtshof es zurückweisen wird. Das Gesetz demoliert ausdrücklich den Vierten Zusatzartikel zur Verfassung und ist darauf angelegt, Gegner der Regierung und ihrer Politik einzuschüchtern, und sie durch die Drohung zum Schweigen zu bringen, als "Verdächtige bei der Unterstützung des Terrorismus" eingestuft zu werden, woraufhin sie sofort sämtliche Bürgerrechte verlieren und geradezu für vogelfrei erklärt werden.

Das neue Gesetz schüchterte mit Sicherheit fast sämtliche Abgeordneten im Kongreß ein, sogar bevor George Bush es letzten Freitag unterzeichnete. Die Förderer des Gesetzes zwängten es durch den Kongreß, ohne die übliche Debatte oder öffentliche Anhörung oder die Möglichkeit, das Gesetz zu modifizieren. Die bei der Gesetzgebung vorgeschriebenen Verfahrensbestimmungen wurden völlig umgangen, und verängstigte Kongreßabgeordnete wagten nicht, zu protestieren oder gegen das Gesetz zu stimmen, aus Angst als "unpatriotisch" denunziert zu werden. Denunziert von wem, fragen Sie? Von den Medien natürlich, die nachdrücklich für das neue Gesetz eintreten. Es erinnerte an die Hexenprozesse vor 400 Jahren, als Menschen Angst hatten frei zu sprechen, obwohl sie wußten daß die Angeklagten unschuldig waren, da man sie selber beschuldigt hätte, mit dem Teufel im Bunde zu sein.

Falls Sie immer noch glauben, daß die Leute, die von den Wählern in den Senat und ins Repräsentantenhaus gewählt wurden, Amerikas "Führer" sind, und daß sie sich um das Wohlergehen der Öffentlichkeit kümmern, sollten Sie sich detailliert den Weg des "USA PATRIOT"-Gesetzes durch den Kongreß ansehen. Fast 90 % der Kongreßabgeordneten, sowohl Republikaner wie Demokraten, welche alle einen feierlichen Eid geschworen hatten, die Verfassung zu schützen und zu verteidigen, ließen sich aus Angst vor Kritik in den Medien dazu verleiten, die Verfassung schwer zu schädigen - ihr vielleicht sogar den Todesstoß zu versetzen - indem sie für dieses Gesetz stimmten. Und George Bush grinste wie gewöhnlich als er das Gesetz letzten Freitag triumphierend unterzeichnete.

Und nun versucht der jüdische Milliardär Larry Ellison, Haupteigentümer von Oracle, der zweitgrößten Software-Firma des Landes, die Regierung zu überzeugen, daß alle Amerikaner Personalausweise tragen sollten, die es dem FBI erlauben, ihre Bewegungen zu verfolgen. Ellison hat großzügig angeboten, dem FBI die Software kostenlos zur Verfügung zu stellen, mit der das Spurenlesersystem operiert. Die größte Reklamemacherin in der Regierung für Ellisons Personalausweis-Projekt ist Senatorin Diane Feinstein, Leiterin des Unterausschusses im Senat für Terrorismus.

Wenn jemand unsere Freiheit haßt, so ist das eindeutig nicht Osama bin Laden, sondern es ist unsere Regierung, unsere Medien, und Leute wie Larry Ellison und Diane Feinstein.

Wenn Sie viele meiner Radiosendungen angehört haben, dann wissen Sie auch, was ich von Demokratie und Demokraten halte. Ich denke, daß Demokratie ein miserables politisches System ist, und seinem Wesen nach betrügerisch. Es gibt vor, die Macht in die Hände der Mehrheit zu legen - was an sich schon eine dumme Idee ist - während es in Wirklichkeit die Macht in die Hände einer kleinen Minderheit legt, die die Meinungen der Mehrheit kontrolliert, nämlich in die Hände der Medienbosse. Und ich verabscheue Demokraten: Sie sind Demagogen, die nach persönlicher Macht streben, indem sie sich bei den neidischen Verlierern der Gesellschaft einschmeicheln und diesen Brot und Spiele versprechen, die von den produktiveren Elementen der Gesellschaft bezahlt werden müssen.

Aber so sehr ich auch Demokraten hasse, so hasse und fürchte ich Republikaner sogar mehr, besonders konservative Republikaner, z.B. den leitenden Richter des Obersten Gerichtshofes William Rehnquist, Justizminister John Ashcroft, Vizepräsident Richard Cheney und George W. Bush. Unter den konservativen Politikern und Bürokraten findet sich am meisten die Manie, Menschen zu reglementieren, sie im Gleichschritt marschieren und die gleiche Melodie singen zu lassen, jeden niederzuschlagen, der aus der Reihe tanzt, die Nase der Regierung in jeden Winkel des Privatlebens zu stecken. Und ich garantiere Ihnen: Die Manie dieser konservativen Politiker und Bürokraten, Bürger zu kontrollieren und abweichende Meinungen zu unterdrücken, gründet sich weder auf Patriotismus, noch auf eine Überzeugung, das dies für unser Gemeinwohl von Nutzen ist. Sie sind Betrüger und Lügner, und der einzige Nutzen, um den sie sich kümmern, ist ihr eigener.

Wissen Sie, nur weil ich eine Ansicht vertrete, und ein Politiker vertritt eine andere, bedeutet das nicht, daß der Politiker ein Betrüger und ein Lügner ist. Menschen - sogar Politiker - haben das Recht, unterschiedliche Ansichten zu haben. Wenn jedoch ein Politiker wie George Bush gegenüber der Nation völlig unzweideutig erklärt, daß die Anschläge vom 11. September unprovoziert waren und nichts weiter als ein Ausdruck des Hasses fundamentalistischer Moslems gegen Amerikas Freiheit und Demokratie, dann ist das kein Meinungsunterschied. Der Mann lügt ganz einfach. Er lügt bewußt und vorsätzlich. Er lügt die ganze Nation an in einer Angelegenheit äußerster Wichtigkeit. Das ist sehr viel verwerflicher - sehr viel gefährlicher für unser Land - als die Lügen Bill Clintons über die sexuellen Dienstleistungen, die er im Oval Office von einer jüdischen Praktikantin erhielt.

George Bush hat uns aus zwei offensichtlichen Gründen in einen Krieg hineingelogen. Erstens: Genauso wie die Kongreßabgeordneten das neue Anti-Terror-Gesetz nicht hinterfragten, aus Angst, von den Medien als "unpatriotisch" hingestellt zu werden, hat George Bush Angst, über die Provokationen zu reden, die den Angriff vom 11. September ausgelöst haben - insbesondere die Unterstützung der Agression Israels gegen seine Nachbarn durch die US-Regierung - weil er weiß, das die Medien ihn dann des "Antisemitismus" bezichtigen würden.

Und zweitens: Wenn er das Thema der Provokationen aufwirft, müßte er erklären, weshalb die Regierung eine solche Politik verfolgt hat. Er würde über den enormen Einfluß des organisierten Judentums auf die Regierungspolitik sprechen müssen, und dies würde die kontrollierten Medien wiederum veranlassen, ihn als "Antisemiten" zu denunzieren. Und er würde sich auch als ein Mann offenbaren, der bewußt eine Politik verfolgte, die vom organisierten Judentum diktiert war, und von der er wußte, daß sie Amerika schadet. Er würde sich als ein Mann offenbaren, der zumindest teilweise, gemeinsam mit seinen Vorgängern, welche bewußt die gleiche Politik verfolgten, verantwortlich ist für die Anschläge am 11. September. Er würde sich offenbaren als ein Verräter, der einer fremden Macht diente, zum Nachteil der Sicherheit und des Wohlergehens Amerikas.

Wissen Sie, ein Verräter zu sein bedeutet, sich auf ein gefährliches Spiel einzulassen. Hat man diesen Weg beschritten, gibt es kein zurück. Wenn es schief geht, wird man gehängt. Und deshalb lügt George Bush das ganze Land an in einer Angelegenheit äußerster Wichtigkeit und dient weiter seinen fremden Herren. Und er grinst dabei.

Solch einem Mann kann niemand trauen. Einer Regierung, die von einem solchen Mann geführt wird, kann niemand trauen. Jeder verständige Patriot muß Angst haben vor einer solchen Regierung, wenn ihr mächtige Repressionswerkzeuge in die Hand gelegt werden, wie sie im neuen "USA PATRIOT"-Gesetz enthalten sind, und wenn ihre Geheimpolizei anfängt davon zu reden, wie schön es wäre, wenn sie foltern könnte, um Informationen von Verdächtigen zu erlangen. Und vor einer solchen Regierung sollte man insbesondere dann Angst haben, wenn sie mit den Medien unter einer Decke steckt. In einer freien Gesellschaft ist die freie Presse eine Kraft, die die Regierung daran hindert, völlig außer Kontrolle zu geraten. Auch wenn die Medien selbst korrupt sind, können sie doch der Regierung Paroli bieten, solange sie der Regierung kritisch gegenüberstehen. Wenn jedoch korrupte Medien mit einer korrupten Regierung unter einer Decke stecken, ist das Land in einer schlimmen Lage. Und in dieser Situation sind wird jetzt.

In der gegenwärtigen Situation Amerikas ist Terrorismus das geringste unserer Probleme. Sicherlich ist es schlimm, wenn die Politik der Regierung unser Land in der übrigen Welt so verhaßt gemacht hat, daß Flugzeuge entführt und in Bürogebäude hineingeflogen werden, wobei tausende von Amerikanern ihr Leben verlieren. Sicherlich ist es schlimm, wenn mit Anthrax infizierte Briefe im Lande herumgeschickt werden, wobei unschuldige Menschen getötet und massive Störungen im Postverkehr verursacht werden. Aber im Vergleich zum Verlust unserer Freiheiten und Bürgerrechte sind diese Dinge belanglos. Sie sind belanglos, verglichen mit den Gefahren, die von einer verräterischen und lügnerischen Regierung ausgehen. Sie sind belanglos, verglichen mit dem Schaden, der unserer Gesellschaft entsteht durch die Kontrolle der Massenmedien durch eine fremde Minderheit, die ihre eigenen Ziele verfolgt.

Amerikaner brachten sehr viel größere Opfer vor 225 Jahren, um Bürgerrechte zu erkämpfen, die König George III ihnen verweigerte, als in New York und Washington am 11. September. Wenn wir wieder kämpfen müssen für die Wiederherstellung der Bürgerrechte, die jetzt so leichtfertig von einer unverantwortlichen und gedankenlosen Öffentlichkeit bei dem Verlangen nach mehr Sicherheit aufgegeben werden, dann wird der Verlust an Menschenleben und Eigentum sehr viel größer sein als beim Angriff auf das World Trade Center. Wenn wir die notwendigen Maßnahmen ergreifen, die Kontrolle über unsere Massenmedien und unsere Regierung zurückzuerlangen, werden die Zerrüttung und das Leiden unvergleichlich größer sein als jene, die vom Anthrax-Terrorismus ausgehen.

Mit anderen Worten: Selbst wenn die terroristische Bedrohung Amerikas tausend mal größer wäre als jetzt - selbst wenn der Terrorismus uns fünf Millionen Menschenleben kosten würde statt fünf tausend, wäre dies immer noch nicht so verderblich für uns und nicht so eine große Bedrohung für unser Überleben als Nation, wie die verräterische Regierung und die von Fremden kontrollierten Massenmedien. Die Öffentlichkeit ist aus Angst vor Terrorismus bereit, ihre Freiheit aufzugeben, in der Hoffnung, mehr Sicherheit zu erlangen, aber am Ende verliert sie beides. Und leider wird die Minderheit unter uns, die wirklich ihre Freiheit schätzt, diese auch verlieren.

Und wissen Sie, all das ist nicht notwendig. Es wäre einfach für uns, die Bedrohung durch den Terrorismus zu beseitigen - oder zumindest stark zu reduzieren - ohne irgendwelche unserer bürgerlichen Freiheiten aufzugeben. Ohne ein Zerreissen der Bill of Rights wäre es für John Normalbürger möglich, wieder in Einkaufszentren zu promenieren und sich im Fernsehen Ballspiele anzusehen, ohne Angst haben zu müssen, von entführten Flugzeugen getroffen zu werden oder mit Anthrax infizierte Briefe zu öffnen. Es ist möglich für John Normalbürger, seine Behaglichkeit und Sicherheit zu haben, und gleichzeitig für uns, unsere Freiheit zu behalten.

Reglementierung ist für Sicherheit nicht erforderlich. Die autoritären Kräfte in unserer Regierung würden gern das Volk reglementieren, ob es eine terroristische Bedrohung gibt oder nicht, aber Reglementierung ist nicht nötig. Man beseitigt den Terrorismus durch die Beseitigung seiner Ursachen. Und im Hinblick auf auswärtigen Terrorismus ist die Ursache die blinde Unterstützung der israelischen Agression im Nahen Osten durch die US-Regierung. Sämtliche Terrorangriffe von Ausländern gegen Amerika in den letzten Jahren hatten eine und dieselbe Ursache: Der Bombenanschlag auf das World Trade Center 1993, die Bombenanschläge auf unsere Botschaften in Kenia und Tansania 1998, die Bombenangriffe auf unsere Soldaten in Saudi-Arabien 1996, der Angriff auf die USS Cole letztes Jahr, und die Anschläge vom 11. September in New York und Washington. Wir können sogar viel weiter zurückgehen, zu dem Bombenangriff auf die Kasernen der Marineinfanterie im Libanon 1983, bei dem 241 Amerikaner getötet wurden. Keiner dieser Anschläge hätte sich ereignet, hätte die US-Regierung im Nahen Osten eine Politik verfolgt, die amerikanischen statt jüdischen Interessen dient.

Um den Terrorismus im Inland zu beseitigen oder erheblich zu verringern, ist mehr notwendig als eine Änderung in der amerikanischen Außenpolitik. Hier ist ein Beispiel: Die jüdischen Medien hegen jetzt die Theorie, daß die Anthrax-Briefe, welche so viel Furcht ausgelöst haben, von Neonazi-Gruppen in den Vereinigten Staaten verschickt werden. Sämtliche Briefe wurden innerhalb der USA abgeschickt und viele der Zielscheiben waren einflußreiche Persönlichkeiten in den Medien - d.h. Juden. Obwohl in den Anthrax-Briefen Israel ausdrücklich genannt wird, und die Briefe mit den Worten "Allah ist groß" schließen, wird von Juden spekuliert, inländische Antisemiten könnten diese Briefe verschickt haben, und nicht islamische Unterstützer Osama bin Ladens.

Vielleicht ist dem so, aber ob es stimmt, bleibt abzuwarten. Der wichtige Punkt ist, daß inländischer Terrorismus, der vor 50 oder 60 Jahren unvorstellbar gewesen wäre, zunehmend alltäglich wird. Vor 50 Jahren hätte kein Amerikaner daran gedacht, eine Kampagne von Anthrax-Terrorismus in diesem Land zu starten. Heute ist es zumindest denkbar. Und die Technologie ist nicht neu. Jeder halbwegs kompetente Student der Mikrobiologie ist fähig, Anthrax-Zellen oder andere tödliche Krankheitserreger in der natürlichen Umwelt zu finden, sie zu identifizieren, zu isolieren, sie in einem kleinen Labor mit billiger Ausstattung zu kultivieren, und genug von ihnen zu entwickeln, um hunderte von Briefen zu infizieren. Und er hätte das gleiche vor 50 Jahren tun können. Die Anthrax-Zellen gab es schon immer, und die Technik ist nicht neu. Was neu ist, ist die Motivation.

Was neu ist, ist die enorm größere Korruption und Verantwortungslosigkeit unserer Regierung, und das daraus resultierende Mißtrauen gegen die Regierung von Seiten denkender Bürger. Was neu ist, ist die enorm größere Einmischung der Regierung in das Privatleben gesetzestreuer Bürger und der sich daraus ergebende Haß freiheitsliebender Amerikaner auf die Regierung. Was neu ist, ist die enorm größere Entfremdung der meisten Amerikaner vom System - zumindest jener, die sich um mehr kümmern als ums Konsumieren und um Ballspiele im Fernsehen. Der Hauptgrund für diese Entfremdung ist wiederum die Regierung, mit ihrer destruktiven Einwanderungspolitik und ihrem destruktiven Programm der zwangsweisen Multikulturalisierung.

Das zu verstehen ist einfach, aber unser Verständnis in die Tat umzusetzen, um die Ursachen sowohl des äußeren wie inneren Terrorismus zu beseitigen, wird die Ablösung nicht nur der gegenwärtigen US-Regierung erfordern, sondern auch des Systems, auf dem sie sich gründet. Das bedeutet, solange wir nicht eine alles reinigende Revolution in Amerika haben, werden wir mehr und mehr Terrorismus und Verlust an Freiheit erdulden müssen.





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